Dorfmuseum

Ansprechpartner: Arnold Nied Tel. 06294/9237 

Der Heimat- und Kulturverein Assamstadt hat das Ziel, in Assamstadt ein Dorfmuseum einzurichten und zu unterhalten. Zu diesem Zweck hat der Heimat- und Kulturverein im Februar 2013 mit großzügiger Unterstützung durch die Gemeinde Assamstadt das Anwesen (bestehend aus Wohnhaus, zwei Scheunen, Stall und Innenhof) des 2010 verstorbenen Bernhard Nied (Hausname: Schulze Bernhard) gekauft. 

Das Anwesen war zwar in keinem besonders guten Zustand, eignete sich aber insbesondere auf Grund der Lage, der Größe bzw. der unterschiedlichen Gebäudeteile und des teilweise noch ursprünglichen Zustandes optimal für die Zwecke des Vereins.

Das „Schulze Bernhard-Anwesen“ soll neben dem musealen Charakter ein lebendiger Ort der Begegnung werden.

 

Folgende Ziele wurden festgelegt: 

- Dokumentation des Lebens und der Arbeit in Assamstadt und der Entwicklung des Dorfes Assamstadt, hauptsächlich in den letzten beiden Jahrhunderten.

- Sammeln, Erhalten und Ausstellen von Gegenständen aus dem täglichen früheren Leben und Arbeiten in Assamstadt

- Ort zur Pflege von Traditionen wie z.B. Vorsetze, gemeinsames Singen etc.

- Dorfgeschichte erlebbar machen / Vorführung alter Berufe und Techniken

- Treffpunkt für die verschiedenen Projektgruppen des Vereins

 

Bis Ende 2022 wurden folgende Arbeiten durchgeführt bzw. erledigt:

- Wohnhaus: Ausräumen und Entsorgen bzw. Einlagern von Gegenständen die von Interesse sind; ausbessern kaputter Dachziegel 

- Scheune II (altes Wohnhaus): Leerräumen und Entsorgen von Stroh und sonstigem Inhalt; Neueindeckung des Scheunendaches und anbringen neuer Dachrinnen 

- Ausbesserung des Stalldaches und Anbringen von Dachrinnen 

- Außenanlage zurückgeschnitten und Gestrüpp entfernt

- Ausbaggern und Auffüllen der Miste

- Kontrollschacht neu gesetzt, sämtliche Gebäudeteile neu an das Abwassernetz angeschlossen

- Hof ausgebaggert, eingeebnet und mit Split aufgefüllt

- Komplette Erneuerung der Elektrik im Wohnhaus

- Neuer Zählerkasten gesetzt, Strom von Dachständer abgeklemmt und über Bodenkabel neu angeschlossen

- Tapeten im ganzen Wohnhaus entfernt

- Entgegennahme einer großer bislang privaten Sammlung

- Garage ganz und Scheune I weitgehend ausgeräumt

- Fertigstellung Obergeschoss:

- Fußböden im Original erhalten, gesäubert und gewachst

- Decken ausgebessert, alte Farben entfernt und neu gestrichen

- Wände im Originalzustand restauriert / ausgebessert oder mit alter Technik neu gestrichen/gewalzt

- Obergeschoss mit Möbeln eingerichtet

- Treppenhaus:

            - alter Anstrich entfernt

            - ursprüngliche Zustand wieder hergestellt oder

            - Risse geschlossen, neu gespachtelt

            - Malerarbeiten mit Walze und Schablone abgeschlossen

- Einzäunung der Hoffläche

- Einbau der Haustüre, gefertigt analog der historischen Türe

- Renovierung Erdgeschoss (ohne Küche) und Einrichtung der „Vorsetzestube“ im ehemaligen Wohn- & Schlafzimmer

(Wände und Böden entsprechend dem ursprünglichen Zustand)

- Keller unter Scheune I (neben Wohnhaus) entrümpelt, gesäubert und eingerichtet.

 

Treppenhaus nach der Renovierung

 

- Errichtung einer Natursteinmauer um das Hofgärtchen

- Einbau Kachelofen in "Vorsetzebstube"

- Toilette und Wasseranschluss

- Renovierung der Fassade an der Nord- und Ostseite

 

Für 2023 haben wir uns vorgenommen:

- Renovierung der Küche und damit Abschluss der Renovierung des Wohnhauses

- Erneuerung der Decke über dem Rübenkeller in Scheune II

- Einbau Natursteintreppe in Scheune II

 

Zimmer im Obergeschoss nach Renovierung

 

 

Die Küche im ursprünglichen Zustand

Bilder von der Erneuerung des Scheunendaches II (altes Wohnhaus) Ende November 2014

Mauerreste von der ehemaligen Nutzung als Wohnhaus bis 1938

 

 

 

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